Pralinen kaufen – Von günstig bis exklusiv online bestellen

Aus gutem Grund gelten Pralinen als kleine Kunstwerke aus Schokolade. Je nach Art der Praline sind die süßen Leckereien so liebevoll dekoriert, dass sie fast zu schade sind zum essen. Eine feine Cremefüllung ummantelt von knackiger Schokolade – Pralinen sind definitv mehr als eine ganz gewöhnliche Süßigkeit. Möchten auch Sie sich Ihre Lieblingspralinen für die ganz besonderen Momente nach Hause bestellen? Im Folgenden verraten wir Ihnen, auf was es beim Online-Kauf von Pralinen ankommt. Außerdem erfahren Sie mehr über die Entstehungsgeschichte sowie die verschiedenen Arten von Pralinen.

Pralinen online kaufen

Wir empfehlen diese Online Shops:

Geschichte der Praline

Wussten Sie, dass die Praline laut Überlieferungen wahrscheinlich von einem Deutschen erfunden wurde? Ende des 17. Jahrhunderts reiste nämlich der französische Herzog Choiseu du Plessis-Praslin als Stellvertreter von Ludwig XIV mit seinem deutschen Koch zum Reichstag nach Regensburg. Dieser Kongress war weitläufig als äußerst mühselig bekannt, da die Vertreter der 350 Einzelstaaten nur schwer einer Meinung waren. Als Auflockerung der Stimmung servierte der Koch das damals schon bekannte Reichstagsgebäck, welches aus Nüssen und Mandeln mit Zuckerguss bestand. Zusätzlich hatte er einige Nüsse mit Schokolade überzogen, die zu damaliger Zeit gerade erst unter Adeligen aufgekommen ist. Diese Kreation nannte er in Anlehnung an den Herzog „Prasline“. Da das „s“ in dem französischen Namen nicht ausgesprochen wird, wurde es im Laufe der Zeit zur Praline.

Die Belgier hingegen stützen sich gerne auf eine andere Entstehungsgeschichte, die im Jahre 1857 jedoch erst viel später ansetzt. In den Ladenpassagen Galeries Royales in Brüssel betrieb der Schweizer Jean Neuhaus zu jener Zeit eine Apotheke, in der er mit seinem Sohn Frédéric nicht nur traditionelle Medikamente vertrieb. Zunächst bot er seinen Kunden auch Hustenbonbons und Schokolade an. Da manche Medikamente alles andere als wohlschmeckend sind, kam der Sohn schließlich auf die Idee, Medizin mit Schokolade zu überziehen und somit angenehmer zu machen. Da diese Süßigkeiten auch bei den Gästen auf großen Wohlgefallen gestoßen sind, schlossen sie bald die Apotheke und widmeten sich voll und ganz ihrem neu eröffneten Schokoladenladen. Dort verkauften sie keine Medizin mehr, sondern ausschließlich Früchte, Nüsse und weitere Mischungen mit Schokoladenüberzug.

Welche Legende wahr ist, oder ob sich beide Geschichten womöglich so abgespielt haben, ist heutzutage nicht ganz geklärt. Heutzutage ist Schokolade natürlich nicht mehr das neumodische Luxusgut, das anfangs nur den Adeligen vorenthalten war. Kamen mit der Zeit dann doch einmal normale Volksleute in den Genuss von Schokolade oder gar Pralinen, so war dies ein außergewöhnlicher Genussmoment, den es auch genau so zu zelebrieren galt. Damals wie heute steht die Praline also für eine ganz besondere Leckerei, die es nicht jeden Tag gibt. In heutiger Zeit ist eine riesige Auswahl von Schokoladentafeln in jedem Supermarkt erhältlich. Eine handgemachte Praline mit wertvollen Rohstoffen wie hochwertiger Schokolade und samtiger Füllung ist aber immer noch eine Spezialität für die ganz speziellen Momente.

Anlässe für Pralinen

Ob als Belohnung im Alltag oder zu Festen: die schokoladigen Meisterwerke passen immer dann, wenn es etwas zu feiern gibt. Da sie optisch ansprechend gestaltet sind und in einer fast unvorstellbaren Vielfalt erhältlich sind, eignen sie sich außerdem hervorragend als Geschenk. Vor allem dann, wenn Sie die Pralinen in einer transparenten Verpackung mit Schleife oder aber in einer attraktiven Schachtel verschenken, ist Freude bei dem Beschenkten vorprogrammiert. Anders als traditionelle Schokoladentafeln verkörpern Pralinen nämlich eine besondere Leckerei, die alles andere als alltäglich sind. Bei handgefertigten Pralinen aus kleinen Confiserien ist jedes Stück mit einem gewissen Arbeitsaufwand verbunden. Dies vermittelt auch bei dem Beschenkten ein Gefühl von Wertschätzung.

Auch auf Festen wie Weihnachten, Ostern oder Geburtstag sind Pralinen eine gern gesehene Köstlichkeit. Planen Sie ein Fest mit einem feierlichen Menü, dessen krönender Abschluss ein leckeres, aber nicht zu mächtiges Dessert sein soll? Anstatt sich Gedanken über aufwendige Nachspeisen zu machen, können Sie bei Gästen Freude mit einer Praline auslösen, die zum Kaffee gereicht wird. Dank der nahezu unendlichen Vielzahl von Füllungen findet jeder Gast genau den Geschmack, den er gerne mag.

Pralinen machen sich auch bestens als Werbegeschenk. Einige Pralinen Onlineshops geben Kunden die Möglichkeit, die Pralinen ab einer bestimmten Stückmenge zu personalisieren. So kann der Schokoladenüberzug mit dem Schriftzug oder Logo des Unternehmens gekrönt werden. Welche Kunden oder Geschäftspartner lassen sich nicht mit diesen süßen Leckerbissen überzeugen?

Jetzt müssen Sie sich nur noch entscheiden, ob Sie Ihre Praline am liebsten zu Kaffee, Tee oder einem Glas Wein genießen. Einige Genießer sind der Meinung, dass Zartbitterpralinen mit einer kräftig-dominanten Füllung am besten zu einem herben Espresso passen. Andere finden hingegen, dass gerade auch Vollmilchpralinen oder Pralinen mit einer geschmacklich weniger kräftigen Füllung wie weißen Cremes bestens bei einem Schwarztee zur Geltung kommen. Pralinen mit weißer Kuvertüre werden außerdem gerne zu Weißwein; dunkle hingegen zu einem Glas Rotwein gereicht. Zu welchem Getränk Sie den Geschmack der Praline am besten genießen, sollten Sie selbst herausfinden.

Arten von Pralinen

Praline ist nicht gleich Praline! Pralinen sind fast schon eine Wissenschaft für sich. Eine mit Schokolade überzogene Trockenfrucht ist genauso Praline wie ein hörnchenförmiges Schokoladenkonstrukt mit Füllung oder ein Nougat-Trüffel. Generell unterscheiden sich die Pralinen in ihrer Herstellungsform. Diese Gegebenheit sorgt auch dafür, dass der Biss in eine Praline stets einen gewissen Überraschungseffekt birgt. Schließlich können Sie als Pralinengenießer oft nicht wissen, ob sich eine feste Marzipanfüllung oder aber eine flüssige Creme hinter der Schokoladenwand verbirgt.

Übrigens darf eine Praline erst dann als eine solche bezeichnet werden, wenn sie mindestens 25 % Schokolade enthält und mundgerecht ist. Andernfalls handelt es sich genau genommen um ein Konfekt. Schokolade und Kuvertüre unterscheiden sich im Übrigen in ihrem Gehalt von Kakaobutter. Da Kuvertüre mehr Fett enthält, schmilzt sie leichter als Schokolade und wird dank ihrer leichten Verarbeitungsweise besonders gerne für die Pralinenherstellung verwendet.

Überzugspralinen

Diese Art der Pralinen ist die ursprünglichste aller Pralinensorten. Nach diesem Prinzip sind auch die ersten Pralinen in Deutschland bzw. Belgien entstanden (siehe Geschichte der Praline). Dabei wird die Füllung einfach mit Kuvertüre überzogen, der Mantel je nach Geschmack noch mit weiteren Bestandteilen verziert und dann getrocknet. Früher bestand die Füllung meist nur aus Nüssen oder Trockenobst, das einfach einen Schokoladenüberzug bekommen hat. Heutzutage wird häufig auch aus anderen Zutaten wie Marzipan, Nougat oder einer Sahne-Schokoladenmischung der Kern der Praline geformt. Wer das erste Mal zuhause selber Pralinen herstellen will, fängt oft mit dieser Methode an. Schließlich ist dieses Herstellungsverfahren das einfachste und kann auch ohne Förmchen oder aufwendige Hilfsmittel umgesetzt werden.

Bei der beliebten Mozartkugel handelt es sich um eine Überzugspraline. Dabei wird zunächst aus Pistazienmarzipan und Nougat eine Kugel geformt, die anschließend mit dunkler Schokolade überzogen wird.

Eine besondere Art der Überzugspralinen ist der Trüffel, der mitunter auch als eigene Pralinensorte eingestuft wird. Dabei wird eine schnittfeste Schokoladenganache bestehend aus Sahne, Schokolade und weiteren Geschmacksstoffen hergestellt. Die halbfeste Masse wird dann als Kugel oder mit dem Spritzbeutel in Form gebracht. Häufig wird der Trüffel nicht mit Schokolade überzogen, sondern einfach nur in dunklem Kakaopulver gewälzt. Seinen Namen verdient der Schokoladentrüffel seinem ähnlichen Aussehen zu der Spezialität des Pilztrüffels.

Hohlkörperpralinen

Immer dann, wenn der Kern der Praline nicht fest genug ist, um das erste Verfahren anzuwenden, wendet der Confiseur das Hohlkörperverfahren an. Bei dieser Art von Pralinen sind kleine Förmchen ein Muss. Sowohl in kleinen Konfiserien wie auch in Pralinenfabriken werden die kleinen Leckerbissen wiefolgt hergestellt: Die Schokolade wird auf etwa 30 °C erhitzt und dann in saubere kleine Förmchen gefüllt. Es wird so viel Schokolade auf einmal in die Hohlkörper gegossen, bis jede Form bis zum Rand mit Schokolade gefüllt ist. Dann wird die Kuvertüre, die am Rand der Förmchen hängengeblieben ist, abgestrichen. Die komplette Form wird dann auf den Kopf gestellt, sodass die überflüssige Schokolade herausfließen kann und lediglich eine dünne Schokoladenhülle zurückbleibt.

Nachdem die Schokoladenförmchen getrocknet sind, können sie befüllt werden. Sehr beliebt sind dabei halbflüssige Cremes auf Basis von Butter oder Sahne sowie Schokolade. Je nach gewünschtem Geschmack können dann weitere Aromen wie Kokosflocken, Nüsse, Kaffeebohnen und weitere Zutaten in die Creme gegeben werden. Dieses Herstellungsverfahren wird auch gerne für alkoholische Pralinen angewandt. Dabei wird die Creme mit einer Spirituose der Wahl wie Rum, Cognac oder Whiskey angerührt.

Dieses Verfahren wurde übrigens von einem Familienmitglied der Familie Neuhaus (siehe Geschichte der Praline) entwickelt. Noch heute werden die Pralinen in der belgischen Pralinenmanufaktur auf diese Art hergestellt.

Die fertigen Hälften können dann einfach mit einem Hauch flüssiger Schokolade versehen werden, um Pralinen mit einem flachen Boden herzustellen. Sind runde Pralinen gewünscht, werden jeweils zwei Hälften mit einem Hauch flüssiger Schokolade zusammengefügt. Um diese Schnittstelle zu überdecken, können die Pralinen entweder nochmal mit Schokolade überzogen werden oder aber mit einem Schokoladenmuster, Zuckerperlen oder Kakao verziert werden.

Zur einfacheren Herstellung verwenden viele Chocolatiers auch fast komplett runde Förmchen, welche die komplette Herstellung eines runden Hohlkörpers ermöglichen. In das kleine Loch auf der Oberseite kann dann die Füllung gespritzt werden. Nachdem das Loch dann mit einem Klecks Schokoldade verschlossen wurde, ist die perfekt runde Praline schon fertig. Diese runden Förmchen haben den Vorteil, dass keine „Naht“ der zwei Pralinenhälften zu sehen ist.

Schichtpraline

Bei Schichtpralinen werden verschiedene Komponenten aufeinander gegossen bzw. gelegt. Zum Beispiel wird eine Schicht Marzipan dünn ausgerollt und von einer Schicht Nougat sowie halbfesten Schokoladencreme überzogen. Nachdem die Masse getrocknet ist, wird sie in Würfel, Dreiecke oder in eine andere beliebte Form geschnitten und bei Bedarf mit Kuvertüre überzogen. Sehr häufig werden Schichtpralinen allerdings ohne Schokoladenüberzug angeboten, damit der Konsument sich an der ansprechenden Optik der verschiedenen Schichten erfreuen kann.

Der in der Winterzeit hoch geschätzte Dominostein kann übrigens als Schichtpraline bezeichnet werden.

Online-Kauf von Pralinen: Das sollten Sie beachten

Sobald Sie eine Chocolaterie betreten, werden Sie umhüllt von dem verlockenden Geruch feinster Schokolade. Ein Blick auf die Vitrine verspricht einen hervorragenden Ausblick auf die besten Kreationen. Im Internet hingegen haben Sie nicht die Möglichkeit, zu schauen, welcher Schokoladenüberzug besonders glänzend aussieht oder welche am besten schmeckt. Das wiederum ist ein Vorteil für besonders überraschungsfreudige Genießer. Dadurch sollten Sie online allerdings auch einen genaueren Blick auf die Zutaten werfen, da kein Verkäufer präsent ist, der Ihnen die einzelnen Füllungen verrät. Einige Hersteller zeigen Ihren Kunden im Onlineshop auch einen Anschnitt der Praline, welcher Aufschluss über die Art von Füllung gibt.

Auch beim Online-Kauf von Pralinen können Sie sich entscheiden, ob sie auf handgefertigte Pralinen von kleinen Manufakturen setzen oder sich lieber für die preisgünstigeren, industriell gefertigten Schokoladenleckereien entscheiden. Achten Sie deshalb beim Online-Kauf stets darauf, um welchen Hersteller es sich handelt.

Besonders praktisch beim Pralinen online kaufen ist, dass Ihnen die Shops oft die Möglichkeit geben, Pralinen nach bestimmten Kriterien zu finden. Mit wenigen Klicks können Sie sich Pralinen anzeigen lassen, die zum Beispiel alle eine Herzform haben und sich besonders gut für den Mutter- oder Valentinstag machen. Sind Sie ein großer Himbeerliebhaber? Im Internet können Sie einfach nach fruchtigen Füllungen stöbern.

Gerade dann, wenn Sie Pralinen als Geschenk erwerben möchten, lohnt ein Online-Kauf der Pralinen. Webshops geben Ihnen nämlich häufig die Möglichkeit, die ausgesuchten Leckereien in einer bestimmten Schachtel liefern zu lassen. Möchten Sie sich Ihre Pralinenmischungen selbst zusammenstellen? Dann sollten Sie darauf achten, welche Menge Sie beim Klick auf ein Produkt erwerben. Manche Pralinen können nämlich nur in einer bestimmten Menge (wie zum Beispiel 100 g) erworben werden; in anderen Fällen können Sie jede Praline einzeln auswählen.

Achten Sie außerdem beim Pralinen Onlineshop darauf, dass eine angemessene Kühlung beim Tranport gewährleistet ist. Im Sommer sollte der Schokoladenmantel schließlich nicht geschmolzen sein, bis das Paket Ihre Tür erreicht. Zum anderen darf die Kühlung aber auch nicht zu kalt sein, weil die Schokolade sonst grau anläuft und ihr Aroma verliert. Ist bei Ihnen auch die Lust geweckt worden auf ein paar schokoladige Leckerbissen? Dann wünschen wir Ihnen nun viel Freude bei der Auswahl Ihrer Lieblingspralinen.