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Autor: Janine | 02.09.2011 um 13:44 Uhr | 0 Kommentare

Ein kleiner Exkurs in die Welt der Schokolade

Wir Wunschpraliniers lieben Pralinen & alle ihre schokoladigen Freunde. Doch wie entstand die Leidenschaft zum braunen Gold?


Die Schokolade blickt auf einen lange Geschichte von weit über 3.000 Jahren zurück. Entdeckt wurde die Kakaopflanze bereits 1500 v.Chr. in Mexiko, wo sie nur adligen Männern und Priestern vorbehalten war. Grund war der Glaube daran, dass die Kakaobohne eine berauschende Wirkung hat. Kindern und Frauen war der Verzehr damit verboten.

 


Erst Columbus brachte die Kakaobohne um 1500 nach Spanien. Da die Kakaobohne keine eigene Süße enthält, war sie hier zunächst weniger beliebt. Erst Experimente mit Honig und Rohrzucker änderten den Konsum von Schokolade, der jedoch nach wie vor den Adligen vorbehalten war. Denn die Kakaopflanze war selten und damit sündhaft teuer.


Erst mit der Entwicklung neuer Verfahren verbreitete sich der Kakao immer weiter in Europa. Dazu wurden die Kakaobohnen gepresst und zermalmt, wodurch sich die Kakaobutter vom Kakao abspaltete. So entstanden im 17. Jahrhundert in Deutschland die ersten Schokoladenfabriken. Die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands besteht noch heute: Halloren


Hier werden Eure Kreationen hergestellt. Mit viel Hingabe und Leidenschaft zur Schokolade!
Und damit: Lasst es Euch schmecken!

Tags: Geschichte, Schokolade, Halloren, Kakaobohne, Kakao, Kakaopflanze

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Autor: Janine | 09.12.2011 um 10:15 Uhr | 0 Kommentare

Die Facetten der Schokolade

Momentan kommt selbst der größte Schokomuffel nicht um den Duft von heißem Kakao oder den Anblick von leckerer Weihnachtsschokolade herum – wenn also die Schokolade in Ihrer finalen Form schon allgegenwärtig ist, dann ist es auch der richtige Zeitpunkt, um sich mit Ihren Ursprüngen zu befassen.
Die Welt am Sonntag hat in einem interessanten Artikel eine Menge an Fakten zusammengetragen. Wusstet Ihr beispielsweise, dass der Kakao, den wir verwenden, von den Forastero-Kakaobäumen stammt? Dessen Früchte sind nämlich nicht ganz so anfällig, wie die Bohnen der Criollo-Bäume. Apropos aromatisch – wie gut der Rohkakao wird, hängt im Wesentlichen von der Fermentation ab: Die frischen Kakaobohnen werden zusammen mit dem süßen Fruchtfleisch in Bananenblätter gewickelt. In dem anschließenden Gärungsprozess entstehen die Vorstufen der Aromen und die Kakaobohnen färben sich braun.

 

                                                                                                                                            christiaaane - pixelio.de


Dann werden die Kakaobohnen getrocknet, geröstet und gemahlen. Jetzt noch die Kakaobutter vom Kakaopulver trennen und endlich haben wir den Grundstoff für unsere leckeren Wunschpralinen.
Bis jedoch die ersten Pralinen kreierte wurden, musste der Kakao einen langen Weg hinter sich bringen und die empfindlichen europäischen Mägen von seinem leckeren Geschmack überzeugen – indem er mit Zucker und vielen anderen Gewürzen verbunden wurde.

Heute haben nicht nur ausgewählte Schleckermäuler Interesse am Kakao – es existieren viele Studien zur Schokolade und den in Ihr enthaltenen Stoffen. Beispielsweise Theobromin, das Koffein der Schokolade, das Glücksgefühle auslöst. Aber auch die Polyphenole raten ins Visier der Wissenschaftler – diese Stoffe sollen Krebs vorbeugen und durch die blutdrucksenkende Wirkung auch gegen Arterienverkalkung und Herzinfarkte wirken. Allerdings müsste man wohl, um eine entsprechende Wirkung zu erzielen, genau wie die Kuna, ein Naturvolk der Karibik, die Kakaobohnen nur mit heißem Wasser und ohne Zusatzstoffe genießen.

Dann doch lieber eine Praline aus sorgfältig verarbeitetem Kakao mit erlesenen Gewürzen und Zutaten. Sie mag vielleicht nicht genauso gesund sein, wie die puren Kakaobohnen, aber wir glauben, dass die seelische Wohltat hier nicht vernachlässigt werden kann. Und mal ehrlich – wenn Ihr die Wahl zwischen bitteren Kakaobohnen und zart schmelzender Schokolade mit einer cremigen Füllung hättet, Ihr würdet doch auch die Wunschpraline wählen, oder?

Wir sind gespannt: Welches Geheimrezept hält Euch fit und tut Eurer Seele gut?

Tags: Pralinen, Schokolade, Kuna, Kakao, Kakaobohne

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